Unser Mercedes-Benz C240 (W203) Elegance

Umbauten/Modifikationen

 

 

Scheibenfolie im Fond Bereich
Hersteller: Suntek, Modell HP18 Bronze
Zulassung: ABE

 

 

Erstellt: 05.08.2013
Update: 20.01.2014

 

Da unser Nachwuchs im Anmarsch ist, kam der Gedanke des Sonnenschutzes auf. Die originalen Sonnenrollos im W203 waren bei unserem nicht vorhanden und der Zubehörmarkt bietet nichts wirklich schönes und 100%ig passendes. Wenn man nun auf die originalen Seitenrollos zugreift, wird man schnell Probleme bekommen, da diese an den Gummis festgemacht werden und diesen so beschädigen können. Weiterhin ist der Einbau eines elektrischen Heckrollos aufwendig und teuer. So kam also der Gedanke an Folie auf, was sie bisher überhaupt nicht haben wollte, aus Angst, man sieht bei Dunkelheit und in Garagen nicht mehr hinaus. Also nahm man ein mittleres Maß, keine 5%ige Durchlässigkeit wie bei den ganz dunklen schwarzen Folien, sondern eine hellere, die in etwa der Werkstönung auch nahe kommt. Da man keinen reinen Leichenwagen schaffen wollte, haben wir uns für den Bronze Ton entschieden. von innen nach aussen wird die Sicht so fast gar nicht beinträchtigt, das Kind hinten ist geschützt, und von aussen hat man einen leichten Sichtschutz.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an Thommy unseren Folien-Experten, der das ganze in 4 Stunden auch vollbracht hat und dabei sehr akribisch vorgeht.

 

Die Suntek HP18 Bronze gibt es nur noch in Restbeständen vom Hersteller, sie ist leider ausgelaufen.

 

 

 

Erste Aktion: Zerlegen des hinteren Innenraums. Sitzbank vorklappen, Rückbank umlegen und die Verkleidung aussen an der Rückbank abnehmen. Anschließend muss die C-Säulenverkleidung raus, damit die Hutablage komplett entfernt werden kann. Nur so hat man nachher genug Platz zum Arbeiten und kann mit der Folie auch komplett herum gehen, ohne dass sie wo aufliegt und nachher sichtbar ist.

 

 



 

 

 

Nun beginnt die Arbeit des Folierens. Auch hier gilt wie immer: lieber vorher sauber und ordentlich arbeiten, damit man es nachher leichter hat. So hat er die Folien an den aussen vorher gereinigten Fenstern passgenau zugeschnitten und dort schon so aufgelegt und mit dem Heißluftfön gearbeitet, um eine glatte Fläche zu bekommen. Wenn sie aussen perfekt liegt, tut sie das nachher innen auch, ohne dass man stundenlang nacharbeiten muss und Falten drin hat. Für einen Amateur hört sich das jetzt leicht an, aber wenn man ihn so beobachtet hat weiss man, das ist keine Arbeit für jedermann.

 











 

 

 

Speziell beim W203 hat Mercedes einem da ein Ei ins Nest gelegt. Man kann die Folie noch so sauber im Fahrzeug anbringen, übrig bleiben an den beiden "Dreiecksfenstern" aber immer eine sichelartige Form, die auch schön in hellem grau gehalten ist. Das sieht sehr unschön aus, wenn die Scheibe sonst dunkel getönt wurde. Um dieses Problem zu beheben, klebt der Profi von aussen einen dreieckigen Bereich zu, direkt über diesem Kunststoffbereich. Aus der Nähe erkennt man dies zwar, aber aus der Ferne wirkt es wie aus einem Guss, von innen ebenso. An dem äusseren Bereich könnte man weder Rakeln, noch Andrücken oder Schneiden, daher bleibt nur diese Methode übrig.




 

 

 

Und hier sehen wir das Endergebnis, wir sind damit hoch zufrieden, es steht dem Wagen unheimlich gut. Fotos vom Innenraum, um das ganze bei Tageslicht zu zeigen werden noch folgen, das war mit dem iPhone nicht sauber hinzukriegen.




 

 

Und hier noch ein Stapel an Fotos, wo man die Folie noch besser sehen kann.